Rheinhausen hat keinen Platz für Rassismus

Partner und Unterstützer gesucht!

Angesichts der Entwicklung von rechtsextremistischen Aktivitäten, Strukturen und Gruppen in Duisburg, beabsichtigt der TEMPEL gemeinsam mit anderen Jugendeinrichtungen, allen demokratischen Parteien und Gruppen im Februar 2010 den Start der Kampagne:

 

Duisburg
hat keinen Platz für Rechtsextremismus

 

Warum wir etwas tun müssen … Es ist ein langer Weg zu einer Gesellschaft ohne Rechtsextremismus, aber es ist ein guter und der richtige Weg. Der Staat muss seinen Teil dazu beitragen, aber wir dürfen uns nicht allein auf ihn verlassen. Wir brauchen Netzwerke, Kooperationen und dauerhafte Strukturen gegen rechtsextremistische Menschenverachtung. Wenn wir in einer weltoffenen und friedlichen Gesellschaft leben wollen, müssen wir selbst aktiv werden. Von alleine entsteht sie nicht.

Jugendliche sind Zielgruppe Nr. 1. Aktionen und Erscheinungsformen des Rechtsextremismus sind heute weder altbacken noch ewig gestrig - eine Szene im modernen Gewand fordert die politische Bildung heraus: Websites als interaktives Medium zur Ansprache, kostenlose Musik-CDs als Köder, ein breites Bekleidungssortiment als Ausdruck eines rechtsextremistischen Lifestyles, organisierte Freizeiten, Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfen und Partys, Konzerte, Demonstrationen und Sonnwendfeiern als Events mit Unterhaltungswert - all dies steht für eine neue Qualität rechtsextremistischer Propaganda. Feindbilder und Identitätsangebote sind in dieser Erlebniswelt allgegenwärtig. 

Gerade an Jugendliche richtet die Szene ihre wichtigsten Werbebotschaften: „Kameradschaft, Treue, Ehre …” und Zusammenhalt in unsicheren Zeiten. Gleichzeitig nehmen Tarnungstendenzen zu: Aktivisten hüllen menschenverachtende Vorstellungen in Andeutungen und verbannen einschlägige Symbole zugunsten unverdächtiger Codes in die Schublade.

Eingeladen zu der Kampagne sind alle demokratischen Parteien, Initiativen, Jugendgruppen und -verbände, Bürger/innen, Schulklassen, Politiker/innen, Gewerkschaften, Kirchengemeinden, Sportvereine, oder ganz einfach Menschengruppen, die sich mit den rechtsextremistischen Umtrieben nicht einfach abfinden wollen.

Die Idee: Rechtsextremisten und Neonazis suchen häufig gezielt öffentliche Gebäude, Wände und Mauern, Wartehäuschen usw. auf, um ihre menschenverachtenden Parolen zu hinterlassen. Auch wenn ihre Anzahl noch gering ist und ihre Parolen weitgehend auf Unverständnis stoßen, ist es ihr erklärtes Ziel, sich als „präsent“ darzustellen und ihre Anwesenheit und ihre Ideologie als „Normalität“ erscheinen zu lassen. 
Daher ist es Ziel dieser „konzertierten“ Kampagne, überall und insbesondere an öffentlichen Einrichtungen deutlich den Rechtsextremisten als auch der Bevölkerung zu signalisieren: Rechtsextremismus hat keinen Platz in Duisburg.

Die Kampagne: Der TEMPEL hat DINA2 Plakate mit dem Aufdruck: „Duisburg hat keinen Platz für Rechtsextremismus“, Rheinhausen hat keinen Platz für Rechtsextremismus“ „Jugendzentrum TEMPEL hat keinen Platz für Rechtsextremismus“ herstellen lassen, damit diese möglichst an allen öffentlichen Gebäuden, Jugendzentren, Schulen, Büros usw. ausgehängt werden sollen. 

Diesem ersten konzertierten Schritt, wird der TEMPEL, vorwiegend in der Jugendarbeit, weitere Projekte, Aktionen und Maßnahmen mit dem Ziel folgen lassen, Kinder und Jugendliche insbesondere in Rheinhausen gegen Rechtsextremismus zu sensibilisieren und zu immunisieren.

Heute bitten wir Sie und Euch um Kooperation und Unterstützung:

Bitte teilt uns bis zum 20.01.2010 mit, ob Ihr unsere konzertierte Plakat Kampagne unterstützen und mittragen wollt, damit wir dies zum Start in der Öffentlichkeit mitteilen können. 
Die Plakate könnt Ihr im TEMPEL erhalten.



Informationen zur Kampagne

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